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Nº 01 — Schweizer Banken & Vermögensverwalter

KI-Lösung für Schweizer Banken und Vermögensverwalter

TL;DR

Swiss Knowledge Hub beantwortet Fragen zu Kreditakten, internen Richtlinien und Compliance-Vorgaben mit Zitat — Kerndaten in Azure Switzerland North, Standardmodelle ohne Training auf Kundendaten, auf FINMA-relevante Betriebsmuster und das Bankkundengeheimnis ausgerichtet.

Typische Herausforderungen in der Branche

  • Kreditakten und KYC-Dossiers sind über SharePoint, Legacy-Fileshares und E-Mail verstreut
  • Compliance-Anfragen erfordern manuelles Nachschlagen in hunderten Seiten Richtlinien
  • Reporting-Zyklen binden Kundenberaterinnen und -berater mit Recherche statt Beratung
  • Public-Cloud-KI-Tools sind mit Bankkundengeheimnis und FINMA-Rundschreiben nur schwer in Einklang zu bringen
  • Onboarding neuer Berater dauert wegen verteilter Wissensquellen unnötig lange

Konkrete Szenarien

Wie Swiss Knowledge Hub in der taeglichen Arbeit eingesetzt wird — faktisch, zitierfaehig, mit Quelle.

Kreditakten-Q&A

Beraterinnen fragen in natürlicher Sprache nach Sicherheiten, Covenants oder Rating-Historie. Antworten kommen mit Seitenzahl und direktem Sprung ins Originaldokument aus SharePoint.

Recherchezeit sinkt spürbar (je nach Dossiertiefe und Quellenqualität)

Compliance-Fragen an interne Richtlinien

Mitarbeitende prüfen, ob ein Vorgang mit internen Weisungen, Geldwäscherei-Richtlinien oder FINMA-Rundschreiben vereinbar ist. Jede Antwort zitiert das jeweilige Dokument und den Paragrafen.

Onboarding-Unterstützung für Kundenberater

Neue Beraterinnen bekommen zu jedem Thema die passenden internen Handbücher, Produkt-Factsheets und Prozessbeschreibungen — ohne Kolleginnen mit Ad-hoc-Fragen zu binden.

Reporting- und Audit-Vorbereitung

Für interne Audits werden Richtlinien, Vorgangsdokumentation und Weisungen systematisch durchsucht. Das Audit-Log erfasst jede Abfrage nachvollziehbar.

Compliance-Anker für Schweizer Banken & Vermögensverwalter

Regulatorische Bezugspunkte, die in Gesprächen mit Compliance, Rechtsabteilung oder Aufsicht typischerweise aufkommen. Keine Rechtsberatung — Einzelfallprüfung bleibt bei der Organisation.

  • Bankkundengeheimnis nach Art. 47 BankG (rechtlicher Bezugspunkt)
  • FINMA-Rundschreiben 2023/1 «Operationelles Risiko und Resilienz» (Betriebsmuster)
  • Revidiertes Datenschutzgesetz (revDSG)
  • Outsourcing-Anforderungen FINMA-RS 2018/3 (Betriebsmuster)
  • Interne Weisungen zu Auslagerung und Cloud-Nutzung

LLM-spezifische Anforderungen

  • Kerndaten (Datenbank, Vector-Store, Storage) bleiben in Azure Switzerland North; Frontend-Assets werden über West-Europe-CDN ausgeliefert
  • Keine Nutzung der Inhalte für Modell-Training bei SKH-Standardmodellen (vertraglich); bei BYOK gelten die Provider-Terms
  • Feld-Level-Verschlüsselung für ausgewählte sensible Felder (u. a. User-Daten, API-Keys)
  • BYOK nur dort, wo der Provider vertraglich zu den Anforderungen der Bank passt

Passende Integrationen

Aus dem Integrations-Baukasten von SKH — ausgewählt für die Anforderungen dieser Branche. Die vollständige Liste an Quellen, Vektor-Datenbanken und Infrastruktur-Diensten findet sich in der Integrations-Sektion der Startseite.

SharePoint (Kreditakten, Weisungen)OneDrive (individuelle Dossiers)Bulk-PDF-Ingest (historische Archive)Audit-Log pro Abfrage

Häufige Fragen aus der Branche

Ist Swiss Knowledge Hub mit dem Bankkundengeheimnis vereinbar?
Die technische Grundlage unterstützt den Schutz des Bankkundengeheimnisses: Kerndaten (DB, Vector-Store, Storage) in Azure Switzerland North, rollenbasierter Zugriff, Audit-Log pro Abfrage, Feld-Level-Verschlüsselung für ausgewählte Felder. Vertragliche Zusagen (DPA, No-Training bei Standardmodellen) ergänzen den technischen Rahmen. Die abschliessende rechtliche Beurteilung im Einzelfall und die institutsinterne Risikobeurteilung bleiben bei der Bank.
Werden unsere Kreditakten für KI-Training verwendet?
Bei den SKH-Standardmodellen ist eine Trainings-Nutzung vertraglich ausgeschlossen. Bei BYOK gelten die Terms eures gewählten Providers; ihr behaltet die Vertragsbeziehung und entscheidet, welche Daten in welches Modell gehen.
Wie positioniert sich die Lösung zum FINMA-Rundschreiben 2023/1?
SKH ist nicht FINMA-zertifiziert — FINMA zertifiziert grundsätzlich keine Cloud-Dienste. SKH ist auf FINMA-relevante Betriebsmuster ausgerichtet (Azure Switzerland North für Kerndaten, dokumentierte Sub-Prozessoren, Audit-Log, Rechte-Management, DPA) und unterstützt FINMA-RS-2023/1-konformen Betrieb (OpRisk) sowie FINMA-RS-2018/3-konformes Outsourcing. Die institutsinterne Risikobeurteilung bleibt unberührt.
Wie funktioniert die Integration mit SharePoint?
SharePoint-Bibliotheken werden selektiv angebunden; bestehende Berechtigungen werden respektiert. Dokumente, PDFs und Office-Dateien werden indexiert, Antworten zitieren die Quelle mit Seitenzahl.
Können wir eigene Modelle (BYOK) anbinden?
Ja. SKH unterstützt neun Provider per Bring-Your-Own-Key — inklusive Azure OpenAI, OpenAI, Anthropic, Google Gemini und Mistral. Entscheidung liegt pro Organisation.
Gibt es ein Data Processing Agreement (DPA)?
Ja. Das DPA ist auf Anfrage verfügbar und listet Sub-Prozessoren, Hosting-Regionen und technisch-organisatorische Massnahmen.

Use Case für Schweizer Banken & Vermögensverwalter besprechen

15 Minuten, branchenspezifisch, ohne Verpflichtung. Wir zeigen die Plattform an einem vergleichbaren Szenario und beantworten Compliance-Fragen direkt im Gespräch.